Am 11. und 12. März 2016 fand an der Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Gesamtschule in Potsdam die 13. Landesolympiade der russischen Sprache und Literatur statt. An dieser Veranstaltung nahmen 40 Schülerinnen und Schüler aus 10 Schulen des Landes teil. Unter den Teilnehmern waren auch fünf Russischbegeisterte unseres Gymnasiums: Lea Mählis und Sophia Ginski, die die 10. Klasse besuchen, sowie die Neuntklässler Ronja Meißner, Viktoria Stepanyuk und Jonas Fabarius.

 

Die Olympioniken mussten ihre Russischkenntnisse in zwei Stationen, einer mündlichen und einer schriftlichen, unter Beweis stellen. Dabei wurden sie in fünf Niveaustufen unterteilt. In der schriftlichen Station lagen den Teilnehmern russische Texte vor, zu denen sie Aufgaben lösen mussten. Des Weiteren bekamen sie eine Fragestellung, zu deren Beantwortung sie einen Text verfassen sollten. Im Rahmen der mündlichen Station besuchten die Schüler die verschiedensten Institutionen in Potsdam. So lernten Ronja, Viktoria und Jonas den Potsdamer Jugendclub Off-Line kennen, während Lea und Sophia sich über die Möglichkeiten von Potsdamer Jugendlichen, ihre Freizeit im soziokulturellen Zentrum „Freiland“ zu verbringen, informierten. Im Anschluss an diese Rechercheaufgaben hatten die Teilnehmer die Aufgabe, eine Präsentation in russischer Sprache zur Information über diese Institutionen zu gestalten.

 

 

Mit Urkunden und zahlreichen Preisen geschmückt, kehrten die Olympioniken unseres Gymnasiums am Samstag nach der Abschlussveranstaltung heim. Sophia Ginski, die den ersten Platz in ihrer Altersklasse belegte, hat sich für die Bundesrussischolympiade qualifiziert.

In der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung wurde von den Gästen vom Ministerium, der Stadt Potsdam, der Stiftung DRJA und dem Deutsch-Russischen-Forum mehrmals betont, wie wichtig es trotz der angespannten politischen Lage mit Russland sei, die russische Sprache zu erlernen. Denn Russland ist das größte Land der Welt und hat eine sehr schöne Kultur.